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KLEINGÄRTNER ÖSTERREICHS

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An der Ruthnergasse

Gegründet: 1963
Anschrift: 1210 Wien, Pfendlergasse
Parzellen: 180
Grundeigentümer: Gemeinde Wien
Generalpächter: Zentralverband der Kleingärtner
Widmung: Eklw

Derzeitiger Vorstand:

Obfrau Hauser Monika,
Obfrau-Stv. Gruppenleiter Zirnig Günter,
Obfrau-Stv. Gruppenleiter Brzobohaty Reinhard,
Schriftführer Fentler Thomas,
Schirftführer-Stv. Gruppenleiter Tauber Andreasy,
Kassier Rothen Dr. Karl, Kassier-Stv. Baier Christian,
Rg.Prüfer Schirxl Herbert, Rg.Prüferin Stampfl Waltraud und Ziegler Michaela,
Fachberater Holzer Christine , Gruppenleiter Stanzer Leopold

Sprechstunden:
Jeden Sonntag von 9.00 bis 11.00 im Vereinshaus (Büro);
Pfendlergasse 4 1210 Wien

Die Kleingartenanlage befindet sich zwischen der Ruthnergasse und dem Gaswerk Leopoldau auf dem Gebiet der ehemals selbständigen Gemeinde Leopoldau. Sie ist über die Pfendlergasse, früher unter "Schwarzer Weg" bekannt, und Thayagasse erreichbar.

Der Kleingartenverein "An der Ruthnergasse" wurde in der Generalversammlung im Speisesaal des Gaswerkes Leopoldau am 11. Mai 1963 gegründet. Der damalige Landesverbandsobmann Herr Vinzenz Macholda schlug Herrn Walter Miehl als Vereinsobmann vor, der einstimmig gewählt wurde. In seinem Referat sprach der Landesverbandsobmann über den Sinn und Zweck einer modernen Kleingartenbewegung und erläuterte die Entstehung der Anlage Ruthnergasse. Er wies darauf hin, daß die heutigen Kleingartenanlagen nicht mehr als eine Notlösung zur Sicherung der Ernährung, sondern als richtige und absolut gesundheitliche Freizeiteinrichtungen gelten. Weiters betonte Macholda, daß es im Zeitalter der Technik und der Motorisierung keine bessere Nutzung der verlängerten Freizeit geben kann, als den Aufenthalt in der frischen Luft und auch der körperlichen Betätigung zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden der Automation. Zum Zeitpunkt der Vereinsgründung bestand die Anlage aus zwei Gruppen mit insgesamt 76 Gartenparzellen, einem Vereinsgarten sowie einem Parkplatz an der Pfendlergasse und einem an der Thayagasse mit je 23 Stellplätzen.

Am 8. Mai 1965 wurde die Anlage um weitere 57 Parzellen, der Gruppe 3, erweitert. Bereits zwei Jahre später, im Mai 1967, wurde die Gruppe 4 mit 47 Parzellen geschaffen. Die somit entstandenen 180 Parzellen bestehen heute noch. Anfangs waren die Parzellen nur mit Strom und einer Sommerwasserleitung ausgestattet. Gemäß der damals gültigen Wiener Bauordnung durften nur 25 m² verbaut und eine behördlich genehmigte Senkgrube errichtet werden.

Von Mai 1969 bis September 1977 wurde im Vereinsgarten eine Kantine betrieben, die auch an den Wochenenden geöffnet war. Nach 12-jähriger Tätigkeit wurde im März 1975 Herr Walter Miehl in seinem Amt als Vereinsobmann von Herrn Johann Schösser abgelöst. Im Frühjahr 1977 beschloß die Generalversammlung die Errichtung eines Vereinshauses, das noch im selben Jahr durch zahlreiche freiwillige Helfer aufgebaut und am 25. 9. 1977 eröffnet werden konnte. Das Vereinshaus beinhaltet ein kleines Büro sowie einen Lagerraum um Dünge- und Spritzmittel aufbewahren zu können, die von den Vereinsmitglieder erworben werden konnten.

Im Jahre 1985 wurde eine Saugleitung, zwecks problemloserer Entleerung der Senkgruben errichtet. Im März 1987 kam es nach 12 Jahren wieder zu einem Obmannwechsel. Herr Rudolf Kocmata wurde einstimmig zum Obmann des Vereines gewählt.

Im Jahre 1995 wurde in der Generalversammlung der Bau eines Kanals und einer Winterwasserleitung beschlossen. Dieser Beschluß wurde im Jahre 1996 umgesetzt. Aufgrund der nun verbesserten Infrastruktur konnte im Juni 1997 die Anlage von "Ekl" auf "Eklw" umgewidmet werden. Es besteht nunmehr die Möglichkeit ein Kleingartenwohnhaus mit 50 m² zu bauen und darin auch ganzjährig zu wohnen. Eine weitere Verbesserung der Infrastruktur ist die sich derzeit im Bau befindliche Gaszuleitung in jede Parzelle. Eine Flächenerweiterung um 3.102 m² auf der 50 Parkplätze geschaffen werden sollen ist ebenfalls in Planung. Die in den letzten Jahren unermüdlich geleistete Vereinsarbeit und die dadurch erzielten Erfolge hat dazu beigetragen, daß der Verein, seine Mitglieder und die Anlage "An der Ruthnergasse" zuversichtlich in den nächsten Jahrzehnten ihren "Dauerbestand" genießen können.

 

 
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