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Mautner Markhof
| Gegründet: |
1948 |
| Anschrift: |
1210
Wien, Hopfengasse 63 |
| Parzellen: |
82 |
| Grundeigentümer: |
Gemeinde
Wien |
| Generalpächter: |
Zentralverband
der Kleingärtner |
| Widmung: |
Eklw |
1946
wurde von einer "handvoll" Eisenbahnern auf dem Gelände eines ehemaligen Gefangenenlagers
vor dem Aufnahmsgebäude des Bahnhofes Groß-Jedlersdorf
angelegt.
Grundeigentümer ist die Familie MAUTNER Markhof. Erster Vereinsobmann war Hr.Johann Seidl, der dieses
Amt 20 Jahre bekleidete. 84 Parzellen wurden vermessen
und abgeteilt und an Kriegsversehrte sowie an Eisenbahner
verlost. Eine Baracke wurde gekauft, saniert und dient
noch heute als Vereinshaus. Die teilweise bestehende
Wasserleitung wurde mit Rohren, die aus der Lokomotivfabrik
stammten, erweitert. Die Einfriedungen wurden aus selbstgeflochtenen
Gittern hergestellt und sind noch heute teilweise vorhanden.
Der Vereinsname lautete: "Kleingartenverein
ÖBB-Landwirtschaft Nr.63". Die erste protokollierte
Sitzung fand am 22. Jänner 1948, die erste Generalversammlung
am 29. Feber 1948 statt. Die Gesamtfläche waren
30.397 m2, der Pacht betrug S 2.735,73 (10g/m²).
Gemüse wurde angebaut, Bäume und Wein gepflanzt,
Hühner und Hasen gezüchtet. Im Jahre 1949.
Bereits im Jahre 1951 erfolgte die erste Drohung bezüglich
einer Absiedlung bis zum 30.September. Obwohl im Jahre
1958 das neue Kleingartengesetz beschlossen wurde, blieb
die Anlage weiterhin "Grabeland". Das im Jahre
1961 gestellte Kaufangebot von Mautner Markhof, S 60,
- je m² bzw. 1,8 Mio. für die ganze Anlage,
konnte aufgrund der finanziellen Situation der Pächter
nicht wahrgenommen werden. Das Grundstück auf dem
sich unsere Anlage befindet wurde sodann von der Gemeinde
Wien gekauft.
Seit dem Jahre 1950 bestand ein Verbauungsplanung
und eine Räumung unserer Anlage sollte in den nächsten
Jahren erfolgen. Ersatzgründe wurden zugesagt.
Wiederum, im Jahre 1970 bestätigte uns in
der Generalversammlung Herr Bezirksvorsteher Othmar
Emmerling, daß eine Verbauung unseres Kleingartenareales
in einem Wohnbauprogramm vorgesehen ist. Die Räumung
sollte in den nächsten 3 Jahren erfolgen; dieses
Vorhaben wurde allerdings im darauffolgenden Jahr wieder
verschoben.
Im Jahre 1972 war Herr Trittner Obmann unseres
Vereines. Im darauffolgenden Jahr 1973 übernahm
diese Funktion Herr Netusil. In diesen Jahren bestätigte
Herr Bürgermeister Gratz immer wieder, daß
ein Wohnbauvorhaben auf dem Areal der Kleingartenanlage
vorgesehen ist. Durch die Verbreiterung der Koloniestraße
um 2 Meter, im Jahre 1974, mußten Flächen
der Anlage abgetreten werden. Im Jubiläumsjahr
1976, anläßlich des dreißigjährigen
Bestandes der Anlage wurde neben einer Festveranstaltung
auch ein "Tag der offenen Tür" abgehalten.
Im selben Jahr wurde elektrischer Strom in die Anlage
eingeleitet und auch der Übertritt von der ÖBB-Landwirtschaft
zum Zentralverband beschlossen.
Ab dem 1.1.1977 Mitgliedschaft beim Zentralverband.
Änderung des Vereinsnamens auf "Kleingartenverein
Mautner Markhof". Im Jahre 1984 wurde Karl Posolda
zum neuen Obmann des Vereines gewählt. Ab dem Jahre
1985 ist der Zentralverband Generalpächter und
die Vereinsmitglieder Unterpächter. Im Jahre 1987
wurde ein Gestaltungskonzept erstellt und weitergeleitet.Im
Jahre 1990 übernahm Ing. Walter Kath von Karl Posolda
die Funktion des Vereinsobmannes.
Durch die Schaffung, der für die Realisierung
der Widmung unbedingt erforderlichen Infrastrukturen
wurde vom Gemeinderat am 28. Juni 1995 die Widmung "Erholungsgebiet-
Kleingarten für ganzjähriges Wohnen (Eklw)"
für unsere Anlage beschlossen. Im Jahre 1996 und
1997 wurde der Abwasserkanal sowie eine Gasleitung in
der Anlage hergestellt. Schließlich wurde im Sommer
eine Wegbeleuchtung, die an die Straßenbeleuchtung
angeschlossen wurde, installiert.
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