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Oberalsegger
| Gegründet: |
1924 |
| Anschrift: |
1170
Wien, Czartoryskigasse 145 |
| Parzellen: |
18 |
| Grundeigentümer: |
Gemeinde
Wien |
| Generalpächter: |
Zentralverband
der Kleingärtner |
| Widmung: |
Eklw |
Wahlergebnis: Vorsitzende Helga Kraus, Stv. Gerda Endl und Martha
Wolf, Schriftführer Claudia Pichler, Stv. Asita
Homayoun-Hamadani, Kassier Waltraud Gruber, Stv. Ursula
Eisenberg.
Die
Anlage befindet sich am sogenannten Schafbergrücken
und ist südseitig ausgerichtet. Der
Kleingartenverein wurde 1924 gegründet.
In der Notzeit nach dem 1. Weltkrieg waren auf den Sandleitengründen
im 16. Bezirk Grabeländer errichtet worden. Als
Regenschutz dienten Lauben. Es gab auch einen Kinderspielplatz.
Es entstanden Gruppen und Gemeinschaften. Im Rahmen
des Wohnbaus der Gemeinde Wien wurde aber dort der Sandleitenhof
errichtet.
Wegen Baus wurde der Damaligen Gruppe der jetzige Vereinsgrund
auf dem Schafberg zugewiesen. Der Großvater der
heutigen Vorsitzenden, Herr Franz Klein, war Gründungsmitglied.
Die Mitglieder beschlossen den Vereinsnamen "Arbeitsgemeinschaft
der Schulgärten" (nahestehend den Kinderfreunden).
Die Parzellen wurden nur 110 m² groß vergeben,
um eine Kinderspielwiese zu erhalten. Diese war damals
1.500 m² groß.Es
wurden kleine Hütten (sogenannte Zuckerkistenhütten,
weil aus dem Kistenholz der Zuckerverpackung) errichtet.
Wegen der kleinen Parzellen hatte der Verein auch viel
mehr Mitglieder (28).
Zwei Parzellen wurden für die Schulen freigehalten,
wo die Kinder von den Lehrern in der Pflanzensetzung
unterrichtet wurden. Auf der Wiese wurde auch Sport
betrieben. Aus einem Lager des Stadtschulrates wurden
alte Sportgeräte (Leitern, Reck, Barren usw.) erworben.
1927 wurde eine Sommerwasserleitung errichtet.
1929 kam eine Kegelbahn dazu (vorerst eine "Lehmbudl",
die viel später in eine Asphaltbahn umgebaut wurde).
1934 wurde der Vereinsname aus gewissen Gründen
auf "Oberalsegger" geändert.
1935 - 1936 erfolgte der Bau einer Straße
auf den Schafberg. Vorher gab es nur einen schmalen
Fuhrweg. Dieser Weg hieß Klampflberggasse. (Also
eine Verlängerung der heute noch bestehenden Klampflberggasse
in Neuwaldegg.)
In den Kriegsjahren des 2. Weltkrieges und in einigen
Jahren danach wurde die Vereinswiese von den damaligen
Mitgliedern als Grabeland benützt.
1956 wollte der Verein eine Stromleitung legen
lassen, was wegen der damaligen Widmung vorerst auf
Schwierigkeiten stieß; es wurde dann aber doch
genehmigt.
Im Laufe der Zeit wurden Parzellen zusammengelegt, einige
mussten wegen Bau einer Wohnhausanlage in der Nachbarschaft
aufgegeben werden und einige Mitglieder schlossen sich
einem anderen Verein an. Der Verein hat daher derzeit
18 Mitglieder.
Es gab bis 1998 keine Kanalisation. Die Entsorgung erfolgte
über Senkgruben. Wegen der starken Hanglage gab
es auch eine zentrale Senkgrube mit Gemeinschaftstoilette.Unter
der derzeitigen Vorsitzenden erfolgte ab 1998 der Ausbau,
nachdem der Verein der vorerst nur "Grünlandwidmung"
hatte, im Jahre 1988 Eklwidmung erhielt und im Jahre
1998 auf Eklw (Erholungsgebiet Kleingarten - Wohnen)
gewidmet wurde.
Ebenso erfolgte eine Widmung für einen Parkplatz.
Es wurde ein Kanal gebaut, Winterwasserleitung, Stromkabel
in die Erde, ebenso Telefonkabel. Und überaus wichtig
für das ganzjährige Wohnen: es wurde ein Gasanschluss
gemacht.
Die ehemalige Vereinswiese und die Kegelbahn wurden
in einen Parkplatz und eine zusätzliche Parzelle
umgebaut. Alle 18 Mitglieder haben nun einen Parkplatz.
Diese Parkplätze sind so gebaut, dass dort Gras
wächst und es keine Steinwüste ist. Trotzdem
hat das Vereinshaus noch Platz, und es befindet sich
davor eine kleine Vereinswiese.
Von Mitgliedern wurden neue Häuser aufgestellt.
Alle Maßnahmen auf dem Vereinsgelände wurden
unter der heutigen Vorsitzenden in nicht mehr als einem
Jahr durchgezogen, sodass der Verein heute ein modernes,
aber trotzdem gemütliches und grünes Ambiente
ausstrahlt.
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