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KLEINGÄRTNER ÖSTERREICHS

Startseite - Wir über Uns - Geschichte - 1961 bis 1970

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1961 bis 1970 - Resolution zur Förderung des Kleingartenwesens

1961

 


1961


30.6.1961
Stadtplaner Dipl. Ing. Prof. Dr. Roland RAINER widmet der Kleingartenfrage anlässlich seines Berichtes an den Wiener Gemeinderat folgenden bemerkenswerten Absatz:

„Viel schwerer zahlenmäßig erfassbar ist der Bedarf an Kleingärten. Sie bilden einen Ersatz für den Garten des Siedlungshauses; je größer die Zahl der gartenlosen Wohnungen in Mietskasernen, umso größer wird der Bedarf an Kleingärten sein. Eine aktive Siedlungspolitik wäre also gewiss das beste Mittel zur Lösung des Kleingartenproblems. Das ändert freilich nichts an der Notwendigkeit, die heutigen Kleingärten in ein städtebauliches Konzept einzuordnen. Viele der Kleingartenanlagen, die sich oft durch alte und gepflegte Bepflanzung auszeichnen, könnten anziehende rholungsflächen für eine breite Öffentlichkeit bilden, wenn man diesen Zustand ermöglichen und auch ein Minimum an Aufenthaltsmöglichkeit bieten würde, was durch Öffnen der bisher versperrten Wege und durch Anlage kleiner Spielplätze und Ruheplätze an Stelle des einen oder anderen Kleingartens ohne nennenswerte Opfer möglich wäre. Die Schaffung solcher Kleingartenparks wäre besonders bei den Anlagen in dichtbebautem Gebiet oder an landschaftlich reizvollen Lagen eine dringende Forderung – auch im Interesse der Kleingärtner selbst, die dann auf entsprechendes Verständnis bei der übrigen Bevölkerung rechnen dürften.… Die Vorschriften über die in Kleingärten erlaubten Bauten sind von großer Bedeutung für deren städtebauliche Erscheinung. Wenn man sich entschließen würde, in den Kleingärten nur rein ebenerdige Bauten zuzulassen, die optisch unter den Bäumen verschwinden, dann würden auch die Kleingartengebiete an landschaftlich heiklen Punkten nicht als störende Elemente wirken.“


1962


Forderung nach neuen Kleingartenarealen.

Apr 1962
Stadtgemeinde Graz beschließt planmäßig Dauerland für Heimgärten bereitzustellen, dies aus der Überzeugung, dass der Heimgarten auch in Graz immer mehr Freunde gewinnen wird.

1.7.1962
Hauptversammlung des „Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Österreichs“.
Beschlussfassung über Einführung des Solidaritätsfonds S 3.-- pro Mitglied und Jahr ab 1. 1. 1963.
Bundesbahn – Landwirtschaft kündigt die Mitgliedschaft beim Zentralverband per 1. Jänner 1963.


1963


16.6.1963
Hauptversammlung des Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Österreichs
Verbandspräsident: Karl FÜRSTENHOFER
1. Vizepräsident: Vinzenz MACHOLDA
Aufgrund der Probleme mit BB - Landwirtschaft wurden der
2. Vizepräsident, der Hautvorstandssitz und die Aufsichtsräte welche der BB - Landwirtschaft zustehen bis auf weiteres nicht besetzt.

21.12.1963
BB – Landwirtschaft wieder vollzählig in den Zentralverband zurückgekehrt.
Daher wurden folgende Kooptierungen vorgenommen:
2. Vizepräsident: Karl KORDULE
Hauptvorstand: Karl KORDULE
Aufsichtsräte: Franz FRIEDBERGER, Albin JANKA


1964


16.4.1964
Eröffnung der Wiener Internationalen Gartenschau WIG 64 mit Errichtung einer Kleingartenanlage im Sinne eines Kleingartenparks.


1965


13.7.1965
Durch das Ableben des Verbandspräsidenten Karl FÜRSTENHOFER am 3. Juli 1965 wurden folgende Kooptationen notwendig:
Verbandspräsident: Vinzenz MACHOLDA
1. Vizepräsident: Ing. Hans SPANNBAUER

Neue Grundsteuer belastet die Kleingärtner schwer.

27. bis 29.8.1965
XV. Internationaler Kongress der Kleingärtner des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux in Kopenhagen.


1966


12.6.1966
Hauptversammlung des „Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Österreichs“:
Verbandspräsident: Vinzenz MACHOLDA
1. Vizepräsident: Ing. Hans SPANNBAUER
2. Vizepräsident: Josef RZIHA

5. bis 16.11.1966 Ausstellung im Wiener Rathaus: „Garten, Stätte unserer Erholung“.


1967


Neue Kollektivversicherung auch für das Inventar.

XV. Internationaler Kongress der Kleingärtner des Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux in Luxemburg.

Weiterhin Verringerung der Kleingartenflächen zu Gunsten des sozialen Wohnbaues - Forderung nach neuen Kleingartenflächen.


1969


22.6.1969
Hauptversammlung des Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Österreichs:
Verbandspräsident: Vinzenz MACHOLDA
1. Vizepräsident: Ing. Hans SPANNBAUER
2.Vizepräsident: Josef RZIHA

Antrag auf Vorbereitung zur Erlangung der Gemeinnützigkeit.

 

 
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