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     Die Fachgruppe für
Obst- und Gartenbau

 
 
 
Die Landesfachgruppe für Obst- und Gartenbau
ist ein Teil des Landesverbandes Wien der Kleingärtner. Sie setzt sich aus den Obleuten der 15 Bezirksfachgruppen zusammen.

In der Landesfachgruppe Wien werden neue Erkenntnisse aus dem In - und Ausland im Schneeballsystem an die derzeit ca. 250 Fachberater Wiens weitergegeben.


Was ist ein Fachberater?

Der Fachberater ist neben dem Obmann jene Funktion mit der größten Aufgabenvielfalt, da er sich nicht nur mit den bestehenden Normen auskennen sollte, sondern er muss auch fast alles über Pflanzen und deren Probleme wissen und auch fast ohne nachzudenken jene Möglichkeit finden, die dazu führt, Schäden an Pflanzen zu beseitigen oder zu vermeiden. Dabei muss das Wohl der Mitglieder, der Pflanzen und auch der Umwelt im Auge behalten werden.

Der Fachberater sollte über die Anlage eines Gartens ebenso Bescheid wissen, wie über den Bau und die Erhaltung eines Teiches, Biotops oder sonstiger Anlagen im Garten. Alleine schon die vorgenannten Tatsachen müssen den Mitgliedern vor Augen halten, dass sie bei ihrem Fachberater gut aufgehoben sind. Es zahlt sich in jedem Fall aus, vor größeren Ausgaben seinen Rat einzuholen, zumal es viele Pflanzen gibt, die zwar schön, aber in unseren Kleingärten eher unerwünscht sind. Auch sollten bestimmte Pflanzen auch nur an bestimmte Orte gepflanzt werden. Es gibt fast für alles Alternativen, und diese sollten dem Fachberater bekannt sein.

Der Fachberater hat seine Informationsquellen, die ihm dann zur Verfügung stehen, wenn er selbst nicht mehr weiter weiß. Er sollte den Mitgliedern Erfahrungen und neue Erkenntnisse über Schnitt, Pflanzenauswahl, Düngung und Pflanzenschutz in einer angenehmen und zweckmäßigen Art vermitteln.


Was tun wenn im Verein kein Fachberater ist?

Hier wäre die Überlegung anzustellen, einen Fachberater zu benennen. Jedes Mitglied, ja auch ein Angehöriger des Mitgliedes kann Fachberater werden, wenn er bereit ist, einiges mit sich anstellen zu lassen.
1. Der Verein oder zumindest ein Verein des Bezirkes sollte den Anwärter als Fachberater anerkennen.
2. Der Neuling sollte zumindest 10 Kursabende mit verschiedenen einschlägigen Themen besuchen.
3. Der kommende Fachberater sollte an mindestens 2 Begehungen in fremden Vereinen teilnehmen, um die Praxis kennen zu lernen.
4. Je nach Vorbildung muss der Neuling eine Befragung über sich ergehen lassen, die ihm und seinem zukünftigen Obmann der Bezirksfachgruppe den Wissensstand deutlich macht.
Es gibt dann einen von der Landesfachgruppe ausgestellten Ausweis, der die Zugehörigkeit zu den Fachberatern bestätigt. Dieser Ausweis muss jährlich verlängert werden, und deshalb ist die Teilnahme an den periodischen Sitzungen der Bezirksfachgruppe notwendig.


Wo gibt es Beratungen? (für Wien)

1. Im Landesverband Wien, wo jeden Montag von 14.00 bis 17.00 Uhr Beratungen durch die Landesfachgruppe stattfinden (Tel.: 01/587 07 85 28).

2. In den Bezirksfachgruppen an deren in der Kleingartenzeitung bekannt gegebenen Terminen ihrer Sitzungen, die meist auch über eine eigene Bibliothek verfügen.

3. Bei den Vereinsfachberatern nach Vereinbarung.

4. In den Pflanzenschutzdienststellen der MA 42 in
a) 1020 Wien, Gärtnerstraße 66 (Tel.: 4000 / 42505 mobil: 0676 / 811 82 55 63)
b) 1050 Wien, Josef Schwarz-Gasse 4-14 (Tel.:545-34-50)
c) 1140 Wien, Hanakgasse 1a (Tel.:911-25-55)
d) 1160 Wien, Stillfriedplatz/Enenkelstraße (Tel.:493-03-03)

5. Im Haus der Fachgruppe 16., in der Steinlegasse in den Monaten April bis Oktober jeweils am Freitag ab 17.00 Uhr. (siehe Schulungsgarten Ottakring)


 
 


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